Wir bereiten auf selbstständiges Wohnen vor

Im ambulant betreuten Wohnen in unserem Wohnhaus in Bad Oldesloe bereiten wir Menschen mit Handicap auf ein selbstständiges Leben und Wohnen in einer eigenen Wohnung vor. Um dieses Ziel zu erreichen, entwickeln unsere Mitarbeiter gemeinsam mit ihnen ihre Fähigkeiten entsprechend weiter. Das ambulant betreute Wohnen richtet sich an Menschen mit leichten geistigen Behinderungen, Lernbehinderungen oder leichten psychischen Behinderungen.

Unsere pädagogisch ausgebildeten Mitarbeiter schulen und trainieren die Klienten entsprechend ihrer individuellen  Unterstützungsbedarfe. Nach dem Grundsatz der Hilfe zur Selbsthilfe soll sich der Hilfebedarf unserer Klienten dadurch innerhalb von drei Jahren nachweislich reduziert haben.Wenn der Wunsch besteht und die Fähigkeiten entsprechend gefestigt sind, besteht die Möglichkeit, anschließend in eine eigene Wohnung mit ambulanter Assistenz umzuziehen.

Unsere Mitarbeiter sind dann für die Klienten da, wenn diese Unterstützung brauchen. Hierzu werden individuelle Termine vereinbart, in denen die Klienten Unterstützung in Form von Beratung, Anleitung oder Motivation erhalten.

Allerdings zeigt der Alltag, dass sich Unterstützungsbedarf nicht immer im Voraus planen lässt. Um unseren Klienten auch bei spontanem Hilfebedarf zur Seite zu stehen, haben wir eine Anlaufstelle in dem benachbarten Wohnhaus in der Hamburger Straße 86 eingerichtet. Hier stehen erfahrene Mitarbeiter den Klienten persönlich bei, wenn es um akute Probleme geht, die keinen Zeitaufschub dulden.

Die Lebensqualität eines Menschen wird ganz erheblich vom sozialen Wohlbefinden beeinflusst. Deshalb unterstützen wir auch die Beziehungen der Klienten zu Mitbewohnern, Angehörigen, Freunden und Bekannten. So kann der Einzelne eine Gemeinschaft erleben, die ihn stärkt und auf seinem Weg zur Selbstständigkeit unterstützt. Zusätzlich fördern wir unsere Klienten, wenn es um die Teilhabe am sozialen Leben in Bad Oldesloe geht. Hierzu zählen z. B. Rechte und Pflichten als Mieter, Teilhabe und aktive Mitwirkung in städtischen Gremien wie im Behindertenbeirat oder Seniorenbeirat sowie Teilnahme an und Mitgestaltung von kirchlichen und kulturellen Veranstaltungen.